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TraugottVogel

27.2.1894 Wiedikon (Gemeinde Zürich), 31.1.1975 Zürich, reformiert, von Zürich. Sohn des Konrad, Gemüsegärtners, und der Elisabetha geborene Hug. 1920 Ida Karoline Kradolfer, Tochter des Johann Konrad. Nach Germanistikstudien in Zürich, Genf und Berlin bildete sich Traugott Vogel in Zürich zum Primarlehrer aus. Bis zu seiner Pensionierung 1956 arbeitete er als Lehrer in Hegnau (Gemeinde Volketswil), Dietikon und ab 1929 in Zürich. In den 1920er Jahren begann er vor allem Jugendbücher zu schreiben, darunter "Die Spiegelknöpfler" (2 Bände, 1932-1934). Mit dem Buch "Schwizer Schnabelweid" gab Vogel 1938 Dialekttexte aus allen Kantonen heraus, gehörte dem Bund Schwyzerdütsch an und verfasste eigene Texte in Zürcher Mundart, unter anderem die "Gschichten us em Züripiet" (3 Bände, 1952-1966). Daneben förderte er Schriftstellerkollegen wie Hans Boesch, Erika Burkart, Gertrud Wilker oder Jörg Steiner, denen er als Herausgeber der Reihe "Der Bogen" (1950-1964) eine Publikationsmöglichkeit bot. 1948 Literaturpreis der Stadt Zürich, 1949 Schweizerischer Jugendbuchpreis.

Quellen und Literatur

  • SLA, Nachlass
  • Kosch, Deutsches Literatur-Lex. 26, 79-81
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 27.2.1894 ✝︎ 31.1.1975

Zitiervorschlag

Ingrid Bigler-Marschall: "Vogel, Traugott", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 12.08.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012369/2013-08-12/, konsultiert am 02.03.2024.