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Albert JakobWelti

11.10.1894 Höngg (heute Gemeinde Zürich), 5.12.1965 Amriswil, reformiert, von Zürich und Zurzach. Sohn des Albert (->). 1920 Eva Hug, Tochter des Adolf, Musikalienhändlers. Schüler seines Vaters, Kunstschulen in München, London und Madrid. Aufenthalt in Mallorca. Albert Jakob Welti war ab 1922 in Genf als Maler tätig und verfasste dort auch die historischen Dramen "Maroto und sein König" (1926) und "Servet in Genf" (1930). Seine Mundartdramen bezeugten die Literaturfähigkeit des Dialekts, vor allem sein Erfolgsstück "Steibruch", das 1939 an der Landesausstellung in Zürich uraufgeführt wurde. Ab den 1940er Jahren wandte er sich der erzählenden Literatur zu und veröffentlichte unter anderem die zeitkritischen Romane "Wenn Puritaner jung sind" (1941) und "Martha und die Niemandssöhne" (1948). 1946-1952 Präsident der Gesellschaft Schweizerischer Dramatiker.

Quellen und Literatur

  • "Steibruch" und andere Texte, hg. von R. Caluori, 2002, (mit Biogr. und Werkverz.)
  • SLA, Nachlass
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 11.10.1894 ✝︎ 5.12.1965

Zitiervorschlag

Reto Caluori: "Welti, Albert Jakob", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 30.08.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012391/2012-08-30/, konsultiert am 02.03.2024.