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LisaWenger

23.1.1858 Bern, 17.10.1941 Carona. Tochter des Heinrich Ruutz, Inhabers eines Tuchhandels in Basel, und der Elise geborene Haller. 1890 Théo Wenger (->). Malunterricht bei Hans Sandreuter in Basel, Kunststudium in Paris, Florenz und an der Düsseldorfer Kunstakademie. 1881 Eröffnung eines Porzellanmalateliers für Mädchen und Frauen in Basel. Erst nach ihrem Umzug nach Courtételle, mit 46 Jahren, begann Lisa Wenger zu schreiben, zunächst Märchen und Kinderbücher, zum Beispiel "Das blaue Märchenbuch" (1905) und "Joggeli söll ga Birli schüttle" (1908), später zahlreiche Romane und Erzählungen wie "Der Rosenhof" (1915) und "Der Vogel im Käfig" (1922). Wengers Texte, die zum Teil zuerst als Fortsetzungsromane in Zeitungen, unter anderem der NZZ, und Zeitschriften erschienen, handeln von Menschen in bürgerlichem Milieu und deren alltäglichen Sorgen. In den 1930er Jahren war Wenger eine der bekanntesten und meistgelesenen Autorinnen der Schweiz.

Quellen und Literatur

  • D. Stump et al., Deutschsprachige Schriftstellerinnen in der Schweiz, 1700-1945, 1994, 230 f. (Werkverz.)
  • Literaturführer Basel, hg. von C. Lanfranchi, M. Jenny, 2003
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Lebensdaten ∗︎ 23.1.1858 ✝︎ 17.10.1941

Zitiervorschlag

Regula Wyss: "Wenger, Lisa", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 02.10.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012392/2013-10-02/, konsultiert am 29.02.2024.