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Adalrich

29.9.973 (?), St. Peter und Paul auf der Insel Ufenau. Nach spätmittelalterlicher Legende Sohn der Herzogin Reginlinde (um 958), Mönch in Einsiedeln, Klausner auf der Ufenau; eventuell identisch mit dem Mönch Alaricus, Zeitgenosse der heiligen Wiborada. Vom 14. Jahrhundert an nachweislich als Heiliger verehrt (1372 Altarweihe). 1659 Graböffnung und Aufbewahrung der Gebeine in Reliquienschrein. Seit dem 17. Jahrhundert Verehrung in Einsiedeln und Freienbach (Fest am 28. September).

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 336 f.
  • D. Geuenich, «Die Frauengemeinschaft des coenobium Sichingis im 10. Jh.», in Frühe Kultur in Säckingen, hg. von W. Berschin, 1991, 68
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Zitiervorschlag

Reinhold Kaiser: "Adalrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.03.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012453/2001-03-26/, konsultiert am 22.02.2024.