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WalterAmstutz

Erstmals erwähnt 1296, 2.1.1332. Ab 1296 Priestermönch zu St. Leodegar im Hof zu Luzern. 1317 Wahl zum Abt des Klosters Engelberg. 1322-1330 kaufte Walter Amstutz systematisch Alprechte im Haslital (v.a. Engstlenalp) als Ersatz für die Verluste im Surenengebiet an die Urner. Königin Agnes von Ungarn besuchte 1325 das Doppelkloster und beschenkte es reich (sogenannter Agnes-Mantel, Hochzeitskleid?). Wohl aus gesundheitlichen Gründen übertrug Amstutz 1330 die Verwaltung seines Klosters dem Abt von Einsiedeln und resignierte 1331. Einziger Angehöriger einer Engelberger Familie, der je zur Abtwürde gelangte. In einer Urkunde aus dem Jahr 1357 ist Walter Amstutz auch unter dem latinisierten Namen de Clivo bezeugt.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 617 f.
  • S. Marti, «Königin Agnes und ihre Geschenke – Zeugnisse, Zuschreibungen und Legenden», in K+A 47, 1996, 169-180
Weblinks

Zitiervorschlag

Rolf De Kegel: "Amstutz, Walter", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.07.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012477/2001-07-10/, konsultiert am 19.06.2024.