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Konrad vonBiberegg

Bezeugt zwischen 1123 und 1144, um 1145 . Aus dem schwäb. Grafengeschlecht von B. 1123-44 Bf. von Chur. Reichstreu, oft im Gefolge Heinrichs V., Lothars III. und Konrads III. B. weihte 1131 das wiederaufgebaute Kloster S. Maria in Scuol. Er stärkte durch den Erwerb der Herrschaft der Gf. von Gamertingen im Oberengadin 1137/39 den Einfluss der Churer Bf. im Gebiet der Bündner Pässe und berief nach einer Tradition des 16. Jh. Prämonstratenser aus dem von seinen Brüdern gestifteten Kloster Roggenburg (Bayern) nach St. Luzi in Chur.

Quellen und Literatur

  • HS I/1, 475
  • U. Affentranger, Die Bf. von Chur in der Zeit von 1122 bis 1250, 1975, 9-36
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Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1123 ✝︎ um 1145

Zitiervorschlag

Feller-Vest, Veronika: "Biberegg, Konrad von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 06.11.2002. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012511/2002-11-06/, konsultiert am 27.11.2020.