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Ulrich vonEschenbach

Erstmals 1168, letztmals 1185 urkundlich erwähnt. Sohn einer im Oberelsass begüterten Adelinde oder Adelheid, Bruder des Konrad (->) und des Walter I. Freiherr. Um 1168 erscheint er als Vogt des Zisterzienserklosters Pairis im Elsass und 1173 als Laie im Gefolge Ks. Friedrich I. Am 18.4.1178 ist er erstmals als Propst des Luzerner Klosters Im Hof belegt. Zusammen mit Konrad wandelte er die Klosterpfarrei in eine Weltpriesterpfründe um und erhob die Meierhofkapelle in eine bedingt autonome Leutkirche, was einer Vorstufe der Stadtwerdung gleichkam. 1185 stifteten die drei Brüder das Kloster Kappel am Albis. Ein silbernes Vortragekreuz und ein goldgetriebener Buchdeckel im Luzerner Stiftsschatz werden E. zugeschrieben.

Quellen und Literatur

  • Luzern 1178-1978, 1978, 44-51, 117-121
  • HS III/1, 834, 844 f.