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Johann vonFleckenstein

Erw. ab 1398, 20.12.1436, Basler Münster, aus einer elsäss. Familie. Sohn Heinrichs III., genannt von Hunsingen, Begründers der Dagstuhler Linie, und der Agnes von Mörs-Sarrwerden. Ab 1398 Benediktinermönch in der Abtei Selz (Elsass), ab 1412 deren Abt. Von 1423 an Bf. von Basel. F. gelang es, das Bistum aus einer katastrophalen polit. und finanziellen Krise herauszusteuern. Mit Unterstützung der Stadt Basel brachte er die Herrschaften Saint-Ursanne, Muriaux und Chauvilliers, die den burgund. Gf. von Neufchâtel verpfändet gewesen waren, wieder in seinen Einflussbereich.

Quellen und Literatur

  • HS I/1, 195
  • H. Hirschinger, «Jean de F., évêque de Bâle», in L'Outre-Forêt: revue d'histoire de l'Alsace du Nord 25, 1979, 28-32
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1398 ✝︎ 20.12.1436

Zitiervorschlag

Jurot, Romain: "Fleckenstein, Johann von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.03.2003, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012604/2003-03-24/, konsultiert am 26.02.2021.