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Geroldus

Erstmals 1110, letztmals 1116 erwähnt. Als Abt des Benediktinerklosters Pfäfers reformierte G. das Verpflegungs- und Pfründenwesen sowie die kirchl. und klösterl. Bräuche. 1110 bestätigte Kg. Heinrich V. dem Kloster Schutz, Immunität und freie Abtwahl. Da G. im Investiturstreit auf der Seite des Papstes stand, übertrug Heinrich V. nun als Kaiser 1114 das Kloster seinem Parteigänger Rudolf von Homburg, Bf. von Basel. Nach Intervention durch G. befreite 1116 Papst Paschalis II. das Kloster von den Bf. von Basel und bestätigte seine Rechte und Freiheiten. Vor seinem Tod machte G. eine Gedächtnisstiftung für den Konvent.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 1003 f.