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GeroldHeiliger

19.4. (Geburtsjahr unbekannt), 10.4. um 978 . Nach der Legende soll es sich beim Eremiten G. um den Hzg. von Sachsen handeln, der sich nach Frisen (Vorarlberg) zurückzog, dort ein Klösterchen baute und seinen Besitz dem Kloster Einsiedeln schenkte. G.s Identität mit dem rät. Adligen Adam ist nicht belegbar. 1340 wurde die Einsiedler Propstei Frisen erstmals St. Gerold genannt. In Einsiedeln nahm die Verehrung des Heiligen erst um 1662 nach der Übertragung der Reliquien ihren Anfang.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 1372-1396
  • J. Salzgeber, «St. Gerold», in Die benedikt. Mönchs- und Nonnenklöster in Österreich und Südtirol, 2000, 613-649
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 19.4. (Geburtsjahr unbekannt) ✝︎ 10.4. um 978

Zitiervorschlag

Feller-Vest, Veronika: "Gerold (Heiliger)", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.08.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012640/2005-08-29/, konsultiert am 20.10.2020.