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Rudolf vonGüttingen

1208 erstmals urkundlich erwähnt als Konventuale des Klosters St. Gallen, 18.9.1226 Rom. Aus dem thurgauischen Freiherrengeschlecht von Güttingen. 1211-1219 Propst, 1219 auch Dekan und ab 1220 Abt des Klosters St. Gallen. Rudolf von Güttingen unterstützte finanziell die Kandidatur seines Bruders Albert für den Bischofssitz von Chur und wurde nach dessen Tod 1224 selbst Bischof von Chur. Von Papst Honorius erlangte er im gleichen Jahr einen teuren Dispens, damit er drei Jahre lang Bischof und Abt in Personalunion sein konnte. Seine Amtszeit war von Schulden geprägt. 1226 weilte er im Gefolge Kaiser Friedrichs II. in Italien und erlag in Rom einem Fieber.

Quellen und Literatur

  • R. Henggeler, Professbuch der fürstl. Benediktinerabtei der hl. Gallus und Otmar zu St. Gallen, 1929, 101 f.
  • HS III/1, 1298 f.
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Zitiervorschlag

Magdalen Bless-Grabher: "Güttingen, Rudolf von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 03.03.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012661/2011-03-03/, konsultiert am 27.01.2023.