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Berthold vonHeiligenberg

1251 erstmals erwähnt, 17.1.1298. Sohn Bertholds II. Berthold von war der letzte Graf von Heiligenberg; seine Herrschaft verkaufte er seinem Onkel Graf Hugo I. von Werdenberg-Heiligenberg. 1278 ist Berthold als Kanoniker in Konstanz, 1280-1290 als Kanoniker in Chur belegt. 1290/1291-1298 Bischof von Chur. 1291 in Rom. 1293 schloss er mit den Visconti von Mailand ein Bündnis. Ferner verglich er sich mit den Herren von Aspermont und den Freiherren von Vaz. Oft in Geldverlegenheit, verpfändete er 1294 die Burg Gräpplang. Dem Kloster Müstair übergab er 1294 einige Kapellen. Berthold liess einen Einkünfterodel der Churer Kirche anlegen.

Quellen und Literatur

  • HS I/1, 481
  • Gatz, Bischöfe 1198, 139
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten Ersterwähnung 1251 ✝︎ 17.1.1298

Zitiervorschlag

Veronika Feller-Vest: "Heiligenberg, Berthold von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.08.2006. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012679/2006-08-25/, konsultiert am 22.05.2022.