de fr it

Hildegard

um 828 im ostfränkischen Reich, 23.12.856 Zürich, aus Bayern. Tochter von Ludwig dem Deutschen. 844-853 Vorsteherin des Klosters Frauenschwarzach bei Würzburg. Ludwig der Deutsche schenkte der Fraumünsterabtei in Zürich (königliches Eigenkloster) den Hof Zürich, den Albisforst und das Land Uri. Diese Stiftung übergab er am 21. Juli 853 seiner Tochter Hildegard zur lebenslangen Nutzniessung. Unter ihr als erster Vorsteherin des Klosters begann der Bau der Abteikirche, deren Einweihung die (Laien-)Äbtissin Hildegard nicht mehr erlebte. 17 Nonnen lebten zur Zeit Hildegards in der Fraumünsterabtei.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 1994 f.
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ um 828 ✝︎ 23.12.856

Zitiervorschlag

Andrea Weibel: "Hildegard", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.11.2006. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012693/2006-11-09/, konsultiert am 21.05.2022.