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Rudolf vonHomburg

Erstmals erwähnt 1097, 9./10.11.1122. Aus der Familie der Grafen von Thierstein-Alt im Frickgau. Ab 1097 war Rudolf von Homburg Dompropst des Domkapitels; 1107 legte er den Eid als Bischof von Basel ab. Ab 1114 wirkte er auch als Propst des Zürcher Grossmünsters. Dank Homburgs Einsatz konnten die Rechte der Bischöfe von Basel über das Kloster St. Blasien (Schwarzwald) gestärkt werden, doch gelang es ihm nicht, die Abtei Pfäfers in Basler Besitz zu behalten. Er war aktiv am Bau und an der Ausstattung der Kirche St. Leonhard in Basel beteiligt, die er 1118 weihte.

Quellen und Literatur

  • P. Rück, Die Urk. der Bf. von Basel bis 1213, 1966, 54-61
  • HS I/1, 170 f.; II/2, 570 f.
Weblinks

Zitiervorschlag

Romain Jurot: "Homburg, Rudolf von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 09.12.2005, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012714/2005-12-09/, konsultiert am 05.07.2022.