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Hugo

1216 erstmals erwähnt, vor 17.3.1238. Unter Hugos Abbatiat weihte der Bischof von Basel 1216 die Klosterkirche Murbach. Zwischen 1218 und 1236 erscheint Hugo wiederholt im Reichsdienst Kaiser Friedrichs II. und König Heinrichs (VII.). 1221 war er Schiedsrichter zwischen dem Kaiser und dem Bischof von Strassburg, 1228 im Gefolge Kaiser Friedrichs II. im Heiligen Land, der ihn dafür mit dem Zoll von Saint-Amarin (Elsass) belehnte. Im betreffenden Kaiserdiplom ist Hugo erstmals als Reichsfürst belegt. Der Graf von Pfirt befehdete ihn wegen dieses Zolls bis 1235. 1234 schloss Hugo eine Gebetsverbrüderung seiner Abtei mit dem Kloster Luxeuil. 1235 nahm er am Mainzer Reichsfürstentag teil. Seit dem 18. Jahrhundert wird er – unbewiesen – der Familie von Rotenburg zugerechnet.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 883 f.
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1216 ✝︎ vor 17.3.1238

Zitiervorschlag

Immo Eberl: "Hugo", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 24.11.2006. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012717/2006-11-24/, konsultiert am 27.06.2022.