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Kerbodo

vor 951, 1.8.972. Abt der Benediktinerabtei Lorsch (Hessen). Kerbodo, vor 956 Praepositus, wurde vom Kommendatarabt Erzbischof Brun von Köln (Bruder von König Otto I.), welcher die Gorzer Reform (auch lothringische Reform) in Lorsch durchgeführt hatte, als erster Regularabt eingesetzt. Am 29. Februar 956 verlieh Otto I. Kerbodo das volle Besitz- und Verfügungsrecht über die Lorscher Abteigüter. Im Rahmen der Reichskirchenpolitik Ottos I. visitierte er zwischen 963 und 966 die Abtei St. Gallen, wo er Statuten nach lothringische Grundsätzen erliess.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 1201, 1285 f., 1289
Weblinks

Zitiervorschlag

Giorgio Girardet: "Kerbodo", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 28.08.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012734/2007-08-28/, konsultiert am 27.01.2023.