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Johann vonKienberg

Erstmals erwähnt 1325, letztmals 1336, auch von Wiesenberg genannt, Begarde. Die Verwandtschaft mit der niederadligen Familie gleichen Namens ist nicht gesichert. Bruder Johannes von Kienberg erwarb 1325 das Gut Flüeli auf dem Wiesenberg im Gebiet der heutigen Gemeinde Dallenwil. Er verfügte, dass nach seinem Ableben das Gut an eine "geistliche" Frau oder an einen "geistlichen" Mann fallen solle. Als Sachverwalter seiner Stiftung setzte er unter anderem den Leutpriester von Stans ein. 1336 liess er mit Unterstützung von Anwohnern eine Kapelle errichten. Das Gotteshaus ging jedoch wieder ab. Es wurde 1495 neu gebaut.

Quellen und Literatur

  • HS IX/2, 521-523
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1325 Letzterwähnung 1336

Zitiervorschlag

Martin Illi: "Kienberg, Johann von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 10.08.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012735/2007-08-10/, konsultiert am 19.08.2022.