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Konrad vonKloten

Erstmals erwähnt vermutlich 1238. Gemäss der Klostertradition St. Katharinentals war Konrad von Kloten vor 1250 in Rom, wo er die Inkorporation des Klosters in den Predigerorden erwirkte. Er war der Vater der zweiten Priorin Mechthild. Wohl ab etwa 1230 bewegte sich Konrad von Kloten im Umfeld der Beginensammlung in Flaach, die über Winterthur und Diessenhofen um 1246 nach St. Katharinental zog. Er ist vermutlich identisch mit dem 1238-1252 urkundlich im Umfeld der Klöster Töss und St. Katharinental belegten Winterthurer Bürger Conrad Kloter (Clotter). Die Abgrenzung zum ritterlichen Konrad von Kloten (verheiratet mit Elisabeth von Kloten) aus Zürich, der zu den Gründern des Klosters Oetenbach gehört haben soll, ist unklar.

Quellen und Literatur

  • UB TG
  • UB ZH
  • R. Meyer, Das "St. Katharinentaler Schwesternbuch", 1995
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1238 Letzterwähnung 1252

Zitiervorschlag

Erwin Eugster: "Kloten, Konrad von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.06.2006. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012740/2006-06-29/, konsultiert am 04.07.2022.