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Konrad von Zwiefalten

16.5. zwischen 1217 und 1220/1221 Pfäfers, von unbekannter Herkunft. Konrad von Zwiefalten war Mönch im Kloster Zwiefalten (Württemberg), bevor er zum Abt der Benediktinerabtei Pfäfers bestellt wurde. Als solcher ist er 1206-1217 urkundlich belegt. Seine Regierungszeit stand ganz im Zeichen der schweren Auseinandersetzungen zwischen ihm, seinem Meier und den Herren von Sax, denen König Otto IV. 1209 die Vogteirechte über die Reichsabtei verpfändet hatte. Der Konflikt, in dessen Zentrum die Burg Wartenstein stand, führte schliesslich dazu, dass Kaiser Friedrich II. Pfäfers 1221 aus der Saxer Vogteiherrschaft löste und die Abtei unmittelbar dem Reich unterstellte.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 1006
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1206 ✝︎ 16.5. zwischen 1217 und 1220/21

Zitiervorschlag

Werner Vogler: "Konrad von Zwiefalten", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.08.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012742/2007-08-15/, konsultiert am 13.08.2022.