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Diethelm vonKrenkingen

1169 erstmals erwähnt, 12.4.1206 Salem (Baden, D). Einer zwischen Schwarzwald und Randen ansässigen, edelfreien Familie entstammend, war Diethelm von Krenkingen zunächst Mönch und ab 1169 Abt der Reichenau. Die Abtswürde behielt er auch bei, als er nach dem 1. September 1189 zum Bischof von Konstanz gewählt wurde. In seiner Diözese förderte er vor allem das Zisterzienserkloster Salem. Schon als Abt der Reichenau eng mit der Reichspolitik verbunden, wirkte er ab 1197 bis zu seinem Tode als engster Berater König Philipps. Von Papst Innozenz III. gebannt, aber wieder vom Bann gelöst, starb er als Mönch von Salem.

Quellen und Literatur

  • HS I/2, 273 f.
  • LexMA 3, 1014
  • Germania Sacra NF 42,1, 2003, 393-432
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Zitiervorschlag

Helmut Maurer: "Krenkingen, Diethelm von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.04.2016. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012744/2016-04-13/, konsultiert am 30.06.2022.