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Burkard vonKrenkingen-Weissenburg

1396 erste Erwähnung als Konventuale von Einsiedeln, 21.12.1438 . Freiherrlicher Abstammung. 1410 erstmals erwähnt als Propst von St. Gerold (Vorarlberg). Das genaue Datum der Wahl zum Abt von Einsiedeln ist unbekannt, 1418 jedoch erstmals als Abt bezeugt. Führender Prälat im Prälatenbund innerhalb des Bistums Konstanz zur Wahrung der geistlichen und materiellen Interessen geistlicher Stiftungen. Reorganisator der innerklösterlichen Einkünfteverteilung. Vergeblicher Kampf gegen den Erwerb der Klostervogtei durch Schwyz 1424 bzw. endgültig 1433. Aktive Güterpolitik, Neuaufzeichnung von Urbaren. Sicherungspolitik durch Erlangung von päpstlichen und kaiserlichen Privilegienbestätigungen. Mehrer des Kirchenschatzes.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 566 f.
Weblinks
Kurzinformationen
Variante(n)
Burkard von Krenkingen
Lebensdaten Ersterwähnung 1396 ✝︎ 21.12.1438

Zitiervorschlag

Gregor Jäggi: "Krenkingen-Weissenburg, Burkard von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 29.10.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012745/2007-10-29/, konsultiert am 16.05.2022.