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Thüring vonLützelflüh

Um 1120/1125 gründete Thüring von Lützelflüh in Trub ein Benediktinerkloster, das er St. Blasien im Schwarzwald unterstellte und dem er vielleicht selber beitrat. Zum Kastvogt setzte er seinen Bruder Diebold ein. Als der Abt von St. Blasien die Güter von Trub an sich zog und die Mönche abberief, appellierte er vergeblich unter anderem an Bischof Ulrich von Konstanz. Erst Kaiser Lothar III. erklärte in einer um 1128/1130 in Strassburg ausgestellten Urkunde das Klosters Trub für reichsfrei und erteilte den Mönchen das Privileg, Abt und Kastvogt selbst zu wählen, letzteren aber immer aus dem Geschlecht von Lützelflüh. Diese Rechte wurden 1139 von Papst Innozenz II. und König Konrad III. bestätigt.

Quellen und Literatur

  • SSRQ BE II/8, 1
  • HS III/1, 1564 f.
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung um 1120/1125

Zitiervorschlag

Christian Müller (2): "Lützelflüh, Thüring von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 04.07.2008. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012770/2008-07-04/, konsultiert am 04.10.2022.