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Maiolus

nach 909 Valensole (Provence), 11.5.994 Souvigny (Auvergne), aus der Provence. 954-994 Abt von Cluny. Maiolus erwirkte um 965 von König Konrad von Burgund die Angliederung des Klosters Payerne an Cluny sowie 981/990 die Rückerstattung des 966 säkularisierten Klosters Romainmôtier. 972 wurde er auf dem Weg über den Grossen St. Bernhard in Orsières von den Sarazenen entführt. Die Wahl seines Nachfolgers Odilo verkündete Maiolus 993/994 in Anwesenheit von König Rudolf III. von Burgund und den Bischof von Genf, Lausanne und Sitten. Er wurde kurz nach seinem Tod heilig gesprochen.

Quellen und Literatur

  • HS III/2
  • LexMA 6, 145 f.
Weblinks

Zitiervorschlag

Alexandre Pahud: "Maiolus", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 31.07.2007, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012773/2007-07-31/, konsultiert am 30.11.2022.