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Heinrich vonMandach

Erstmals erw. 1496 als Mönch des Benediktinerklosters Rheinau, 25.2.1529 Rheinau. Sohn des Heinrich (aus dem in Rheinau ansässigen Zweig des Ministerialengeschlechts von M.) und der Ursula von Rümlang. 1498 wurde M. zum Abt gewählt. Nach dem Schwabenkrieg 1499 diente er Kg. Maximilian als Kontaktmann zu den Eidgenossen. M. rief die Eidgenossen mehrmals um Vermittlung bei güterrechtl. Streitigkeiten an, u.a. 1501 gegen seinen Vetter, den Konstanzer Bf. Hugo von Hohenlandenberg. Er liess versch. Klostergebäude neu errichten, darunter den noch bestehenden Torbau. Aus seiner Zeit blieben auch drei grosse Antiphonarien, fünf Glocken und sein persönl. Gebetbuch erhalten. 1521 trat er mit dem Konvent der in Rheinau gegr. St.-Felix-und-Regula-Bruderschaft bei. In der Reformationszeit blieb er mit dem Konvent katholisch.

Quellen und Literatur

  • R. Henggeler, Professbuch der Benediktinerabteien Pfäfers, Rheinau [und] Fischingen, 1933, 215 f.
  • HS III/1, 1148 f.