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Eberhard vonNellenburg

Erstmals erwähnt 1034, 2.5.1078/1079 Kloster Allerheiligen in Schaffhausen. Ita. Eberhard von Nellenburg stiftete bald nach 1034 eine Familiengrablege auf der Reichenau. 1045 erhielt er von Kaiser Heinrich III. das Münzrecht in Schaffhausen und stiftete dort 1049 das Eigenkloster Allerheiligen. Oberhalb von Stockach (Baden-Württemberg) erbaute er die Burg Nellenburg. Um 1046 war er Graf im Neckargau, 1050 Graf im Zürichgau. 1065 tauschte er mit Heinrich IV. die Grafschaft Chiavenna und erhielt von diesem 1067 den Wildbann im Klettgau und im Hegau. Die letzten Lebensjahre verbrachte Nellenburg als Konverse im Kloster Allerheiligen. Seliger (7. April).

Quellen und Literatur

  • K. Hils, Die Gf. von Nellenburg im 11. Jh., 1967, 46 f.
  • HS III/1, 1490 f.
  • K. Bänteli et al., Das Kloster Allerheiligen in Schaffhausen, 1999
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Zitiervorschlag

Eberl, Immo: "Nellenburg, Eberhard von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.07.2009. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012857/2009-07-15/, konsultiert am 29.01.2022.