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Heinrich vonRheinfelden

1392 erstmals erw. als Student in Wien, 11.4.1433 letztmals erw. als Konzilsteilnehmer in Basel, Dominikanerkonvent Basel. 1396 sowie 1398-99 erste theolog. Vorlesungen an der Univ. Wien, 1400 Generalprediger der Dominikaner, 1401 Promotion zum Magister, 1402 Professor in Köln. In Basel predigte R. ab 1405 mit Johannes Mulberg gegen Beginen und Franziskanertertiarinnen. Vorwürfe gegen Letztere widerrief R. 1405; 1407 zahlte er persönlich einen Teil der Prozesskosten. Er nahm am Konzil von Konstanz (1414-18) teil. 1416 wurde R. wegen homosexueller Handlungen an Klosterknechten angeklagt, vielleicht um ihn als Anhänger der Reformpartei des Dominikanerklosters aus Basel zu entfernen. Erst ab 1427 ist er wieder in seinem Konvent nachweisbar, zu dessen Reform es 1429 kam. Als Theologieprofessor nahm R. am Konzil von Basel teil und hielt am 25.2.1432 eine dt. Predigt.

Quellen und Literatur

  • F. Egger, Beitr. zur Gesch. des Predigerordens, 1991
  • HS IV/5, 198 f., 269-271
  • B.-U. Hergemöller, Chorknaben und Bäckerknechte: Homosexuelle Kleriker im ma. Basel, 2004
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1392 Letzterwähnung 11.4.1433