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Nikolaus vonRiesenburg

1363 erstmals belegt, 6./9.6.1397 Mürau (Mähren; heute Mírov), Olmütz, aus Riesenburg in Westpreussen. Sohn des Simon. Ab 1371 in der Kanzlei Kaiser Karls IV. und König Wenzels tätig, empfing zahlreiche Pfründen. Während des Schismas von Urban VI. providierter Bischof von Konstanz (1383-1387), setzte sich 1384 gegen den vom Domkapitel gewählten Mangold von Brandis (✝︎1385) durch und erlangte 1386 von König Wenzel die Bestätigung der kaiserlichen Privilegien. 1387-1397 Bischof von Olmütz, daneben 1388 Administrator von Konstanz, 1388-1391 Dompropst von Konstanz.

Quellen und Literatur

  • HS I/2, 323-327
  • Gatz, Bischöfe 1198, 515 f.
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Zitiervorschlag

Veronika Feller-Vest: "Riesenburg, Nikolaus von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.11.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012919/2010-11-05/, konsultiert am 28.06.2022.