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Sandrat

Erstmals erwähnt 972, 24.8. um 985/986, Mönchengladbach (Niederrhein). Mönch des Reformklosters St. Maximin in Trier. Kaiser Otto I. sandte Sandrat wohl auf Anraten Abt Ruodmanns von Reichenau 972 zur Klostervisitation nach St. Gallen. Dort sollte er den Fortschritt der wenige Jahre zuvor durch Kerbodo von Lorsch eingeführten Gorzer Reform (auch lothringische Klosterreform) unter dem neuen Abt Notker überprüfen. Von dieser gescheiterten Mission (15. Oktober 972 bis Februar 973) zeichnet Ekkehard IV. in seinen «Casus sancti Galli» ein negatives Bild. 974 wurde Sandrat Abt der neu gegründeten Abtei Gladbach, 981 von Weissenburg im Elsass und Ellwangen (Württemberg).

Quellen und Literatur

  • K. Hallinger, «Willigis von Mainz und die Klöster», in Willigis und sein Dom, 1975, 93-134, v.a. 106-109, 112-116
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Zitiervorschlag

Peter Erhart: "Sandrat", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.10.2010. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012940/2010-10-18/, konsultiert am 12.08.2022.