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Verena Schenk vonLandegg

Erstmals am 4.2.1468 erw. als Äbtissin des Zisterzienserinnenklosters Magdenau (Gem. Degersheim), 15.10.1480 Magdenau. Aus dem sankt-gall. Ministerialengeschlecht der Schenk von L. Da die Klostergüter mangels Konversen nicht mehr selbst bewirtschaftet, sondern verliehen wurden, liess L. ein Lehenbuch anlegen. Ende 1468 gelangten die Hoheitsrechte über das Toggenburg an die Abtei St. Gallen. Als die Gem. des toggenburg. Unteramts wegen der Kosten der Burgunderkriege Steuern erhoben, erreichte L. 1476 vor dem äbt. Gericht in Wil mit kluger Begründung Steuerfreiheit für alle dem Kloster gestifteten Güter.

Quellen und Literatur

  • HS III/3, 786
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 4.2.1468 ✝︎ 15.10.1480

Zitiervorschlag

Bless-Grabher, Magdalen: "Landegg, Verena Schenk von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.10.2006. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012947/2006-10-26/, konsultiert am 08.03.2021.