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HeinrichSchüchti

1438 als Student in Leipzig erstmals erwähnt, 28.4.1510 Fischingen, von St. Gallen. Heinrich Schüchti war ein Träger des geistigen Wiederaufschwungs der Abtei St. Gallen und einer der Anführer des Konvents im Streit mit Abt Kaspar von Landenberg. 1466 wurde er als Abt des Benediktinerklosters Fischingen berufen, um dieses zu reformieren. Schüchti blieb bis 1506 im Amt, stabilisierte die klösterliche Wirtschaft und förderte die Verehrung der heiligen Ida von Toggenburg, indem er Albrecht von Bonstetten den Auftrag zu ihrer Vita erteilte und 1496 ein Tischgrab über ihrem Grab errichten liess. So legte er den Grundstein für den Aufschwung des Klosters im 17. und 18. Jahrhundert.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 693-695
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1438 ✝︎ 28.4.1510

Zitiervorschlag

Veronika Feller-Vest: "Schüchti, Heinrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.08.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012953/2011-08-19/, konsultiert am 14.08.2022.