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Heinrich von Sempach

1331 als «der von Sempach» im Kloster Engelberg nachgewiesen. 7.7. wohl nach 1359. 1342 und 1345 als Stellvertreter des Abtes und «Propst im Aargau» belegt. 1347 Wahl zum Abt. 1348 Gebetsverbrüderung mit St. Blasien (Schwarzwald). In der grossen Pest von 1349 fanden 116 Klosterfrauen, 2 Mönche, 5 Klosterschüler und 16 Talleute den Tod. 1353 wurde die Anzahl der Klosterfrauen auf 100 beschränkt. 1357 reichte Heinrich von Sempach bei den eidgenössischen Orten erfolglos einen Klagerodel wegen Übergriffen der Urner auf Alpen im Surenengebiet ein. 1359 Resignation.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 619 f.
Weblinks
Kurzinformationen
Lebensdaten Ersterwähnung 1331 ✝︎ 7.7. wohl nach 1359

Zitiervorschlag

Rolf De Kegel: "Heinrich von Sempach", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.10.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/012962/2007-10-15/, konsultiert am 01.07.2022.