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Ulrich vonTegerfelden

Erstmals erwähnt 1162, 12. April zwischen 1200 und 1204 St. Gallen. 1166-1167 Propst, 1167-1199 Abt des Klosters St. Gallen. 1170-1179 Bischof von Chur, ohne auf seine Abtwürde zu verzichten. Ulrich von Tegerfelden, der die Bischofsweihe vermutlich nie erhalten hatte, begann in Chur mit dem Neubau der Kathedrale, deren Chor Bischof Berno von Mecklenburg-Schwerin 1178 weihte. 1179 verzichtete er anlässlich des dritten Laterankonzils, das die Kumulation mehrerer Ämter untersagte, auf das Bistum. 1199 resignierte er als Abt.

Quellen und Literatur

  • HS I/1, 476; III/1, 1294 f.
  • U. Affentranger, Die Bf. von Chur in der Zeit von 1122 bis 1250, 1975, 81-85
  • F.W. Bautz, Biogr.-Bibliograph. Kirchenlex. 12, 1997, 894 f.
Weblinks
Weitere Links
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten Ersterwähnung 1162 ✝︎ 12. April zwischen 1200 und 1204

Zitiervorschlag

Veronika Feller-Vest: "Tegerfelden, Ulrich von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 15.08.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013002/2012-08-15/, konsultiert am 26.09.2022.