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Ursinus

Bischof von Konstanz an der Wende vom 6. zum 7. Jahrhundert. Ursinus wird in der Zwiefalter Bischofsliste von 1143/1144 an dritter Stelle aufgeführt. Zudem spricht auch eine spätestens im 16. Jahrhundert an der Aussenwand der St.-Marienkirche von Windisch angebrachte Bau- oder Weiheinschrift für seine Existenz. Sie ist in die merowingische Zeit zu datieren und bringt einen Bischof Ursinos sowie einen Detibaldus und einen Linculfus mit einer heute unbekannten Martinskirche in Verbindung.

Quellen und Literatur

  • HS I/2, 237 f.
  • Germania Sacra NF 42,1, 2003, 26 f.
Weblinks

Zitiervorschlag

Helmut Maurer: "Ursinus", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 13.04.2016. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013024/2016-04-13/, konsultiert am 13.08.2022.