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Burkhard vonWolfurt

20.1.1416. Sohn des Konrad. Unter dem 1386 zum Abt von Pfäfers gewählten Burkhard von Wolfurt erreichte die Fürstabtei 1408 mit dem Loskauf der Klostervogtei von den Grafen von Werdenberg-Sargans sowie mit dem Recht, den Vogt frei zu bestellen, den Höhepunkt ihrer herrschaftlichen Stellung. Von Wolfurt liess um 1390, wohl wegen der Vogteistreitigkeiten, die «Narratio de libertate ecclesie Fabariensis» ausarbeiten, sicherte die Abtei durch Bündnisse und förderte die Bibliothek durch Handschriftenerwerb. 1409 suchte er im Auftrag Papst Alexanders V. der Abtei Disentis entfremdete Güter zurückzugewinnen.

Quellen und Literatur

  • K.H. Burmeister, Das Edelgeschlecht von Wolfurt, 1984
  • HS III/1, 1012 f.
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Zitiervorschlag

Xaver Bischof, Franz: "Wolfurt, Burkhard von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.07.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013067/2012-07-18/, konsultiert am 24.01.2022.