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Walter vonIberg

2.1. wohl 1282. Walter von Iberg stammt aus der Ministerialenfamilie von Iberg in Inwil. Urkundlich 1246 als Propst von Engelberg erwähnt. 1252 ist Walter von Iberg als Abt des Klosters Engelberg bezeugt, für das er Gebiete in Luzern (Eschenbach, Rothenburg), Aargau (Bremgarten), im Zürichbiet und in Engelberg (Schwand) erwarb. 1259 nahm er am Provinzkapitel in Erfurt teil, wo er zum Definitor und Visitator der Benediktinerklöster im Bistum Konstanz ernannt wurde. Er förderte die Klosterbibliothek und wird in einer Miniatur des Codex 72 als Auftraggeber einer frühen deutschen Regel-Übersetzung für das Frauenkloster dargestellt. 1267 wurde Walter von Iberg vom Bischof von Konstanz wohl aus politischen Gründen im Rahmen des Interregnums abgesetzt.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 614 f.
Weblinks

Zitiervorschlag

Rolf De Kegel: "Iberg, Walter von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 25.01.2007. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013073/2007-01-25/, konsultiert am 21.05.2022.