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Elisabeth vonWetzikon

um 1235, 16.3.1298 Zürich, Fraumünster Zürich. Vermutlich Tochter des Frh. Ulrich und einer Freiin von Kempten. 1270 in umstrittener Wahl zur Äbtissin des Fraumünsters Zürich gewählt. W. inszenierte sich als Reichsfürstin und Stadtherrin. Sie förderte den Bau des imposanten Querschiffs und errichtete darin 1272 ein neues Grabmal für die ersten Stiftsvorsteherinnen Hildegard und Berta. Sie war dem Minnesang zugetan und empfing 1274 Kg. Rudolf I. von Habsburg. 1272 und 1290 verlieh sie einigen Zürcher Bürgern das Münzrecht. Bei der Belagerung von Zürich durch Hzg. Albrecht I. von Österreich 1292 erlitt das Kloster schwere Schäden.

Quellen und Literatur

  • HS III/1, 2004-2006
  • R. Abegg, «Äbtissinnen zwischen formellem Anspruch und realer Macht», in K+A 52, 2001, H. 1, 6-15
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