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Jean-PaulZimmermann

10.5.1889 Cernier (heute Gemeinde Val-de-Ruz), 16.2.1952 La Chaux-de-Fonds, reformiert, von Oberwil bei Büren. Sohn des Benedikt, Schuhmachers, und der Anna geborene Paul. Ledig. Geisteswissenschaftliches Studium in Neuenburg (1911 Lizenziat) und an der Pariser Sorbonne. 1913-1914 Lehrer an der Schule der reformierten Kirche von Moskau, dann an der Mittelschule und am Lehrerseminar Le Locle, 1919-1950 am Gymnasium von La Chaux-de-Fonds. Dichter, Romancier, Dramaturg, Essayist, Musik- und Kunstkritiker sowie Übersetzer, namentlich des "Grünen Heinrichs" von Gottfried Keller (1933) und der "Welt von Gestern" von Stefan Zweig (1948). Mitarbeiter verschiedener Zeitschriften und mit seinem Freund, dem Kunstmaler Charles Humbert, Gründer der Zeitschrift "Les Voix" (1919-1920). In seinen realistischen Romanen und Dramen zeigt sich Jean-Paul Zimmermann als unerbittlicher Beobachter der Gesellschaft. Als gebildete und von der klassischen Kultur eingenommene Persönlichkeit prägte er mehrere Schülergenerationen.

Quellen und Literatur

  • StadtB La Chaux-de-Fonds, Nachlass
  • Francillon, Littérature 2, 363-365, 390-393
  • Biogr.NE 4, 299-303
  • TLS, 2147 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 10.5.1889 ✝︎ 16.2.1952

Zitiervorschlag

Sandrine Zaslawsky: "Zimmermann, Jean-Paul", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.09.2013, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013148/2013-09-20/, konsultiert am 05.03.2024.