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AdolpheTièche

30.3.1838 Bévilard, 16.5.1912 Bern, reformiert, von Reconvilier. Sohn des Abram Emmanuel, Pfarrers, und der Louise geborene Eggimann. Louise Bertha Frey, Tochter des Charles. Ab 1846 in Bern wohnhaft. Architekturstudium am Eidgenössischen Polytechnikum in Zürich, 1860-1863 Künstlerausbildung bei Charles-Auguste Questel und an der Ecole des Beaux-Arts in Paris. Tätigkeiten als Architekt in Paris und 1868-1870 mit Friedrich Ludwig von Rütte in Mülhausen. Ab 1871 realisierte Adolphe Tièche in Bern Grossprojekte wie die Militäranstalten auf dem Beundenfeld (1872-1876), Hotels in Baden und Thun (1872-1875), Bahnstationen in Luzern und am Brünig (1889) sowie die Irrenanstalt Münsingen (1892-1895). 1895-1896 baute er das Kornhaus Bern zum Gewerbemuseum aus. 1882-1885 amtierte Tièche als liberaler Berner Gemeinderat, 1882-1994 als Grossrat und 1896-1897 als Stadtrat. 1888-1909 war er Mitglied und Präsident der Lehrwerkstätten der Stadt Bern, 1893-1907 eidgenössischer Experte für das gewerbliche Bildungswesen sowie 1907-1912 Präsident der Sektion Bern der Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten.

Quellen und Literatur

  • Architektenlex., 530 f.
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 30.3.1838 ✝︎ 16.5.1912

Zitiervorschlag

Anne-Marie Biland: "Tièche, Adolphe", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.05.2011. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013304/2011-05-05/, konsultiert am 25.04.2024.