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FriedrichTrechsel

4.3.1776 Burgdorf, 26.11.1849 Bern, reformiert, von Burgdorf, 1822 Ehrenbürger von Bern. Sohn des Andreas Gottfried, Metzgermeisters. 1803 Maria Margaritha Hahn. Studium der Theologie und Mathematik an der Hohen Schule in Bern, 1798 Ordination. Lehrer am bernischen Knabenwaisenhaus. 1799 deutscher Pfarrer in Aubonne. 1800 mit Emanuel Zeender Gründer der Wissenschaftlichen Lehranstalt in Bern. 1805-1834 Professor für Mathematik, ab 1812 auch für Physik an der Akademie Bern, 1834-1847 ordentlicher Professor an der Universität Bern trotz Anfeindung durch die Brüder Samuel Ludwig und Jakob Rudolf Schnell. 1812 Gründer der Sternwarte Bern. Mitglied der Bernischen und Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft sowie der Königlichen Astronomischen Gesellschaft von London. Ab 1811 führte Friedrich Trechsel im Auftrag der Regierung die erste bernische Kantonstriangulation durch. Er beschäftigte sich auch mit der Juragewässerkorrektion. 1836 Dr. h.c. der Universität Bern.

Quellen und Literatur

  • Verh. SNG 35, 1850, 157-169
  • R. Wolf, Biogr. zur Kulturgesch. der Schweiz 2, 1859, 405-434
  • Slg. bern. Biogr. 1, 1884, 141-150 (mit Werkverz.)
  • A.G. Roth, «Ein unbekanntes Ms. von Pfarrer G.J. Kuhn», in Burgdorfer Jb. 20, 1953, 39-81
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Zitiervorschlag

Christoph Zürcher: "Trechsel, Friedrich", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 05.11.2013. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013307/2013-11-05/, konsultiert am 25.04.2024.