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Eduard vonWattenwyl

6.2.1820 Bern, 14.12.1874 Bern, reformiert, von Bern. Sohn des Albrecht Eduard, Berner Grossrats und Oberamtmanns von Konolfingen, und der Henriette Maria geborene von Sinner. Katharina Sophie von Sinner, Tochter des Karl Rudolf Friedrich, Soldoffiziers und Rathausammanns. 1839-1842 Rechtsstudium in Bonn, Heidelberg und Berlin. 1843 Anwalt. Gemeinderat in Oberdiessbach, 1850-1858 und 1866-1874 Berner Grossrat, 1866-1867 Burgerrat. Angeregt durch Staatsarchivar Moritz von Stürler, verfasste Eduard von Wattenwyl zahlreiche Abhandlungen zur bernischen Geschichte. Er verband konservative Grundgesinnung mit rechtshistorischer Analyse. Schlossherr von Oberdiessbach, Präsident der Vereinigten Dampfschifffahrtsgesellschaft Thuner- und Brienzersee, 1869 Präsident des Historischen Vereins des Kantons Bern. 1869 Dr. h.c. der Universität Bern.

Quellen und Literatur

  • Gesch. der Stadt und Landschaft Bern, 2 Bde., 1867-72 (Neudr. 1989)
  • AHVB 12, 1889, 264
  • H. von Greyerz, Nation und Gesch. im bern. Denken, 1953, 219 f.
  • H. Braun, Die Fam. von Wattenwyl, 2004, 197 f., 212, 251 f., 292
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Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 6.2.1820 ✝︎ 14.12.1874

Zitiervorschlag

Christoph Zürcher: "Wattenwyl, Eduard von", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 19.12.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013316/2012-12-19/, konsultiert am 22.04.2024.