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Johann BaptistAltermatt

Der Kommandant und ein junger Republikaner. Karikatur von Martin Disteli (Kunstmuseum Solothurn).
Der Kommandant und ein junger Republikaner. Karikatur von Martin Disteli (Kunstmuseum Solothurn). […]

13.5.1764 Ammerschwihr (Elsass), 10.9.1849 Solothurn, katholisch, von Solothurn und Rodersdorf. Sohn des Josef Bernhard (->). Franziska Gugger, verwandt mit dem solothurnischen Schultheissen Heinrich Grimm von Wartenfels. Ab 1777 in französischen Diensten, wechselte Johann Baptist Altermatt wegen des frühen Todes seines Bruders 1784 nach Solothurn, wo er zahlreiche politische (bis 1837) und militärische Ämter (bis 1822) innehatte: unter anderem 1784 Grossrat, 1796-1798 Grossweibel, 1804 Kommandant der Artillerie, 1808 Wegherr, 1813 Kantonsrichter, 1814 Jungrat, 1815 Bataillonskommandant. Am stärksten identifizierte Altermatt sich mit seinen militärischen Kommandos. Er ragt aber vor allem als Kartograf hervor, der 1796-1798 mit eigenen Mitteln die erste moderne Karte des Kantons Solothurn und in den 1820er und 1830er Jahren mehrere Prospekte und Pläne der Stadt Solothurn schuf. Besitzer umfangreicher Güter (Königshof bei Solothurn, Schloss Wartenfels).

Quellen und Literatur

  • A. Merz, «Die Odyssee einer Solothurner Landkarte», in Oltner Njbl. 37, 1979, 65-67
  • SolGesch. 3
  • Kdm SO 1, 1994
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Zitiervorschlag

Urs Altermatt: "Altermatt, Johann Baptist", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 22.05.2001. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013420/2001-05-22/, konsultiert am 23.02.2024.