de fr it

AlbertWeinmann

24.12.1829 Winterthur, 1.11.1882 Winterthur, reformiert, von Winterthur. Sohn des Heinrich, Buchbinders, und der Maria Barbara geborene Sigg. 1854 Bertha Ziegler, Tochter des Johann Jakob, Gehilfen des Gemeindekassiers. Schulen in Winterthur, oberes Gymnasium in Zürich; 1848-1852 Medizinstudium in Zürich, Dr. med., Studienaufenthalte in Wien, Prag, Berlin, Paris und Bordeaux. Ab 1854 praktischer Arzt in Winterthur, ab 1857 Spitalarzt. 1861-1882 Stadtrat in Winterthur (Polizei, Bauamt), 1877-1878 Stadtpräsident (Demokrat). 1874-1877 und 1880-1881 Präsident des Gewerbevereins Winterthur. Albert Weinmann förderte hygienische und medizinische Einrichtungen bei der Stadterweiterung (öffentliche Wasser- und Gasversorgung, Badanstalten, Stadtspital). Nach dem Nationalbahnkrach trat er wegen seiner Mitverantwortung als Stadtpräsident zurück. Armeearzt, 1882 Oberst der Sanität.

Quellen und Literatur

  • Correspondenz-Bl. für Schweizer Aerzte 12, 1882, 789-792
  • Der Landbote, 7.11.1882
  • R. Schweizer, «Abwasserbeseitigung in Winterthur», in Winterthurer Jb. 1974, 111-139
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF
Kurzinformationen
Lebensdaten ∗︎ 24.12.1829 ✝︎ 1.11.1882

Zitiervorschlag

Markus Bürgi: "Weinmann, Albert", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 20.07.2012. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013534/2012-07-20/, konsultiert am 22.07.2024.