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AloisFurrer

29.3.1873 Silenen, 30.5.1955 Altdorf (UR), katholisch, von Silenen. Sohn des Josef, Lehrers und Regierungsrats. Bruder des Josef (->). 1902 Marie Walker, Tochter des Michael, Landwirts in Amsteg und Landrats. Bewirtschaftete sein Gut Brindli (daher der Übername Brindler) in Silenen. Zivilstandsbeamter 1899-1926, Gemeindepräsident von Silenen 1906-1910. 1909-1923 Oberrichter, 1920-1940 Mitglied der Spitalverwaltung. 1913-1936 Landrat (Präsident 1922-1923). 1926-1939 Präsident der Korporation Uri: Alois Furrer setzte sich für die Erhaltung des Allmendguts, die Marchenerneuerung zwischen Uri und Schwyz (1934), die Entschuldung und die Neuorganisation der Korporation (1935, 1937) ein. Er beendete Streitigkeiten über den Kiesbezug aus dem Urnersee mit den Firmen Arnold, Aschwanden und Cie. in Flüelen (1926) sowie mit der Kalk- und Steinfabrik AG, Beckenried (1934). Wegen seines grossen politischen Einflusses wurde er d'r Befälch (der Befehlshaber) genannt.

Quellen und Literatur

  • Korporation Uri, Ber. des Engern Rates und die Jahresrechnungen, 1924-39
  • R. Furrer, Das Geschlecht Furrer in Uri, 1970
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Kurzinformationen
Familiäre Zugehörigkeit
Lebensdaten ∗︎ 29.3.1873 ✝︎ 30.5.1955

Zitiervorschlag

Robert Furrer-Spahni: "Furrer, Alois", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 26.07.2005. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013634/2005-07-26/, konsultiert am 04.03.2024.