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MaxOechslin

25.5.1893 Oerlikon (heute Gem. Zürich), 8.9.1979 Altdorf (UR), ref., von Schaffhausen. Sohn des Wilhelm, Elektroingenieurs, und der Marie geb. Buissière, Französin. 1920 Frieda Huber, Tochter des Josef, Kaufmanns in Winterthur. Industrieschule in Zürich, Forstingenieurstudium an der ETH Zürich. 1919-30 Adjunkt, 1930-60 Vorsteher des Kantonsforstamts und Kulturamts Uri. 1938 gehörte O. zu den Gründern der Bauernschule Uri, für die er 1938-52 als Lehrer wirkte. Lange arbeitete er als Redaktor der "Alpen", des "Gotthards" und der "Berichte der Naturforschenden Gesellschaft Uri". O. machte sich um die Erhaltung des Schutzwalds im Gebirge verdient, leistete wegweisende Beiträge zur Schnee- und Lawinenforschung, beschäftigte sich mit Fragen des Lawinenverbaus und förderte die Alp- und Gebirgslandwirtschaft durch zahlreiche Meliorationen. Er trat in Uri und der Innerschweiz, aber auch auf nationaler Ebene für den Natur- und Heimatschutz ein. Aus der Auseinandersetzung mit den Amtsaufgaben und der wissenschaftl. Vertiefung seiner Erfahrungen entstand 1927 die Abhandlung über die "Wald- und Wirtschaftsverhältnisse im Kt. Uri", wofür O. 1935 von der Univ. Basel das Ehrendoktorat verliehen wurde. Er verfasste ausserdem zahlreiche Artikel und Aufsätze. 1959 Anerkennungsurkunde der Abt. Forst- und Kulturtechnik der ETH. Ehrenbürger von Isenthal sowie der Korporation und des Kt. Uri.

Quellen und Literatur

  • Naturhist. Museum Schaffhausen, Herbarium und geolog. Slg.
  • StadtB Schaffhausen, Privatnachlass
  • H. Vögeli, «Dr. h.c. Max O. 80jährig», in Die Alpen 49, 1973, 118 f.
  • Urner Wbl. 1980, Nr. 8
  • B. Oechslin, Der Nachlass von Max Eugen O. (1893-1979) in der Stadtbibliothek Schaffhausen, Diplomarbeit Vereinigung schweiz. Bibliothekare, 1991, (mit Werkverz.)
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Lebensdaten ∗︎ 25.5.1893 ✝︎ 8.9.1979