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Plappart

P. (von franz. blafard = bleich, hell) hiessen in der Deutschschweiz, in Süddeutschland und im Elsass ab dem 14. Jh. einheim. und fremde (v.a. mailänd.) Silbermünzen. In der Schweiz prägten Bern 1384/88, Zürich 1417, St. Gallen 1424 (erste Schweizer Münze mit aufgeprägter Jahrzahl), Basel 1425 (innerhalb des Rappenmünzbundes) erstmals P.e. Später kamen die Städte Solothurn, Laufenburg und das Bistum Sitten hinzu. Der P. blieb bis zur Einführung des Dickens 1482 die grösste Silbermünze in der Deutschschweiz. Anfang 16. Jh. wurde er zunehmend vom Batzen verdrängt.

Quellen und Literatur

  • Idiotikon 5, 128-134
  • Wb. der Münzkunde, hg. von F. von Schrötter, 1930, 76 f.