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Habitants

Dieser rechtliche Begriff bezeichnete ab dem Mittelalter die Fremden, die in die Stadt Genf einwandern, sich niederlassen, arbeiten und sich verheiraten konnten, aber keine politischen Rechte besassen. Vom 16. Jahrhundert an musste der Aufenthaltsbrief der Habitants vom Rat genehmigt und mit der Zahlung einer Kaution an das Hôpital général abgegolten werden. Die Kinder eines Habitant hiessen Natifs.

Quellen und Literatur

  • P.-F. Geisendorf, Livre des habitants de Genève, 2 Bde., 1957-63
  • A. Perrenoud, Livre des habitants de Genève, 1985
Weblinks

Zitiervorschlag

Martine Piguet: "Habitants", in: Historisches Lexikon der Schweiz (HLS), Version vom 18.03.2008, übersetzt aus dem Französischen. Online: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/013800/2008-03-18/, konsultiert am 05.07.2022.