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EmmaKunz

23.5.1892 Brittnau, 16.1.1963 Waldstatt, ref., von Brittnau. Tochter des Stephan Oswald, Handwebers, und der Rosina geb. Gugelmann. Ledig. Primarschule in Brittnau. 1912-23 Arbeiterin in einer Strickerei in Strengelbach, 1923-39 im Sommerhalbjahr Haushälterin und Gesellschafterin beim Kunstmaler Jakob Friedrich Welti in Engelberg. 1930 publizierte K. den Gedichtband "Leben", 1933 begann sie mit Pendeln und 1938 mit Zeichnen. 1941 gelang ihr die "Direktmagnetisierung" von Krebszellen, 1942 bereitete sie aus dem Gestein der Würenloser Steinbrüche ein Heilgestein, das sie Aion A nannte. Es ist bis heute für äusserl. Anwendungen erhältlich. K.' Übersiedlung nach Waldstatt erfolgte 1951. Als Heilpraktikerin vertraute sie auf energet. und geistige Kräfte und erregte mit ihren Heilungen und Prophezeihungen Aufsehen. Sichtbares Zeugnis ihrer Forschungen über universale Energien sind grossformatige, streng geometr. Zeichnungen auf Millimeterpapier (Bleistift, Farbstift, Ölkreide). Sie machen die mittels Pendel gefundenen inneren Gesetzmässigkeiten und Kräfteverläufe modellhaft sichtbar und dienten K., die von ihren Freunden Penta genannt wurde, als Arbeitsgrundlage. Schriftl. Kommentare gab sie nie ab. 1973 erfolgte die erste retrospektive Ausstellung mit Werken K.' in Aarau. Weitere folgten u.a. in Düsseldorf und Paris. Ab 1986 wurde in den Römersteinbrüchen von Würenlos das Emma-Kunz-Zentrum als Kur-, Kultur- und Gedenkstätte sowie zum Abbau des Heilgesteins aufgebaut. Hier zeigt ein Museum rund 70 ihrer wichtigsten Werke.

Quellen und Literatur

  • Das Wunder schöpfender Offenbarung, 1953
  • Neuartige Zeichenmethoden, 1953
  • Emma-K.-Zentrum, Würenlos
  • Emma K., 1993, (Neuausg. 1998)
  • Richtkräfte für das 21. Jh., Ausstellungskat. Zürich, 1999
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Lebensdaten ∗︎ 23.5.1892 ✝︎ 16.1.1963