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AugustHartkopf

21.8.1873 Jakschitz bei Posen, 8.10.1953 Davos, ref., aus Kassel (Hessen). Sohn des Ludwig, Brückenzöllners, und der Wilhelmina geb. Haupt. Anastasia Schwab. Der gelernte Schlosser H. kam 1896 nach Zürich, wo er bei der Firma Bauer (Kassenschrank und Tresore) tätig war. Nach wenigen Jahren übersiedelte er nach Davos und machte sich 1906 selbstständig als Schlosser und Bobfabrikant. 1907, zwei Jahre nach der Eröffnung der Schatzalp-Schlittelbahn in Davos, verkaufte er seinen ersten Skeleton. Er wurde ein erfolgreicher Bobsleigh- und Skeletonbauer, der nach Russland, Schweden, Deutschland, Österreich und in die USA exportierte. Für die Olympiade 1928 in St. Moritz stellte er 17 Vierer- und 17 Zweierbobschlitten her. Den letzten Bob produzierte er für die Olympiade 1932 in Lake Placid. H. verfasste auch die Schrift "Bobsleigh. Regeln für das Bobsleighfahren". Nach dem 2. Weltkrieg baute er v.a. H.-Schlitten mit geschweiften Holmen.

Quellen und Literatur

  • 100 Jahre Bobsport, hg. von M. Triet, 1990
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Lebensdaten ∗︎ 21.8.1873 ✝︎ 8.10.1953