de fr it

RobertBinswanger

12.5.1850 Tübingen, 6.12.1910 Kreuzlingen, isr., 1852 ref., von Kreuzlingen. Sohn des Ludwig (->). Bruder des Otto (->). 1) 1876 Berta Hasenclever, Pfarrerstochter, 2) 1897 Marie-Luise Meyer-Wolde, Kaufmannstochter. Gymnasium Konstanz, Kantonsschule Frauenfeld, Medizinstud. in Zürich, Tübingen, Strassburg (Promotion 1875) und Basel (Examen). 1875-76 Assistent an der Medizin. Klinik Strassburg (Ernst von Leyden) und an der Psychiatr. Klinik Göttingen. Ab 1877 Assistenzarzt und ab 1880 Leiter des vom Vater gegr. Asyls Bellevue: Vergrösserung der Anstalt, Fortführung der "therapeut. Gemeinschaft", Nachdruck auf Beschäftigungs- und psych. Therapie, von den 1890er Jahren an Kontakt mit Sigmund Freud und Auseinandersetzung mit dessen Lehren. 1898 Beteiligung an der schweiz. Irrengesetzgebung.

Quellen und Literatur

  • C. Brunner, «Dr. Robert B.», in Correspondenz-Bl. für Schweizer Aerzte 40, 1910
Weblinks
Normdateien
GND
VIAF