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ChristophKlauser

1508 erstmals dokumentiert durch die eigenhändige Abschrift eines medizin. Werks in Zürich, 26.12.1552 Zürich, von Zürich. Sohn des Anton (->). Neffe von Conrad (->) und Felix (->). 1) vor 1523 Margret Holzhalb, 2) Margaretha Rüttimann, 3) 1547 Elisabetha Aberlin. Stud. der Medizin in Pavia, Venedig und Krakau, 1514 Promotion in Ferrara. Nach dem Tod des Vaters 1515 vermutlich Mitarbeit in dessen Apotheke in Zürich und praktizierender Arzt. Ab 1531 Stadtarzt. 1520 Zwölfer der Zunft zur Saffran, Mitglied des zürcherischen Gr. Rats und der Gesellschaft der Schildner zum Schneggen. 1527 Zusammentreffen mit Theophrastus Paracelsus, dem er kritisch gegenüberstand. 1528 Mitglied der Synode Huldrych Zwinglis. Freund und Förderer Konrad Gessners. Erhalten sind teilweise ein Briefwechsel mit Vadian und Johannes Adelphus sowie eine krit. Auseinandersetzung mit der Harnschau in einer deutsch verfassten Druckschrift. Um 1995 wurden in Marburg Manuskriptbände der ehemaligen Bibliothek C.s identifiziert, darunter Apothekerbücher von Hans Minner und zwei Autografen.

Quellen und Literatur

  • G.A. Wehrli, Der Zürcher Stadtarzt Dr. Christoph Clauser und seine Stellung zur Reformation der Heilkunde im XVI. Jh., 1924
  • S. Heyne, Die ma. Hs. der Universitätsbibl. Marburg, 2002
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